Thriller & Krimi

Hans Rosenfeldt – Wolfssommer [Rezension]

Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Thrillerserie. Hans Rosenfeld ist einer der angesehensten Drehbuchautoren Schwedens. Sein bislang größter Erfolg war die skandinavische Serie „Die Brücke“, die in 170 Ländern ausgestrahlt wurde.

Inhalt / Klappentext

Der Auftakt einer neuen Thrillerreihe – von einem der größten schwedischen Krimi- und Drehbuchautoren!
In der schwedischen Stadt Haparanda wird ein toter Wolf gefunden. Als die Behörden das Tier untersuchen, finden sie im Magen menschliche Überreste. Nachforschungen führen die Ermittler auf eine Spur: In Finnland ist ein Drogendeal aus dem Ruder gelaufen, es gab mehrere Tote. Und daher tauchen gleich mehrere Kriminelle in Haparanda auf – allen voran Profi-Killerin Katja, die für ihren russischen Auftraggeber Drogen und Geld zurückholen soll. Die leitende Polizistin vor Ort, Hanna Wester, hat noch ganz andere Probleme: Sie befürchtet, ihr Mann könnte sie verlassen, die Affäre mit ihrem jüngeren Chef macht es nicht besser. Doch Hanna steht ihre Frau

Meine Meinung

Für mich ist „Wolfssommer“ das erste Buch von Hand Rosenfeld. Ich habe oft gehört, dass viele, die seine vorherigen Bücher gelesen haben, sehr enttäuscht sind von „Wolfssommer“.

Aber auch ich muss gestehen, der Einstieg in das Buch ist mir nicht leicht gefallen. Nach ungefähr den ersten 100 Seiten (ingesamt umfasst das Buch 480 Seiten), habe ich mir auch überlegt, „Wolfssommer“ wieder zur Seite zu legen. Aber dann hat es mich doch gepackt und wurde auch spannend.

Die Geschichte wird von unterschiedlichen Personen aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt.

Auf was ich wirklich hätte verzichten können, ist, dass die Stadt „Haparanda“ personalisiert wird und auch einen Teil der Geschichte erzählt. Dieses „Stilmittel“ scheint aktuell „en vogue“ zu sein, auch in „Bergsalz„, dem letzten Roman den ich gelesen habe, wurde es angewendet. Ich habe es beim Lesen aber eher als störend empfunden.

Die Geschichte ist komplex und es gibt ein „großes Ganzes“, das im zweiten Band bestimmt wieder aufgegriffen wird. Durch die Komplexität der Geschichte, fällt das flüssige Lesen schwer, es ist kein Buch welches man „so nebenher“ lesen kann.

Gut gefallen hat mir, dass es neben dem Fall – überregionaler Drogenring sucht vermisste Lieferung – auch viel um das Privatleben der Ermittlerin Hanna ging und dass es viele Nebenschauplätze mit kleineren Geschichten gibt.

Fazit

Bei „Wolfssommer“ fällt mir ein Fazit wirklich schwer. Anfangs hätte ich das Buch fast abgebrochen, zum Schluss fand ich es super spannend. Ob ich es weiterempfehlen kann, weiß ich nicht so recht – wahrscheinlich eher nicht. Ich wurde letztendlich zwar gut unterhalten, aber das reicht nicht, um den schleppenden Start wett zu machen, zumal dieses als gebundenen Ausgabe erschienen ist. Wer das Buch lesen will, dem würde ich raten auf das Taschenbuch zu warten.

Über das Buch

„Wolfssommer“ im im Wunderlich Verlag erschienen, es hat ca. 480 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe EUR 22,00 – link zu „Wolfsssomer“ bei Thalia*

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Ein Kommentar

  • Sabine Hacker-Wiechert

    Ich habe „Wolfssommer“ von Hans Rosenfeldt als Hörbuch gehört, beim Hören habe ich die erzählende Stadt nicht als störend empfunden. Für mich war es auch das erste Buch von Hans Rosenfeldt, die verschiedenen Erzählperspektiven haben mir sehr gut gefallen, ich werde beim nächsten Teil auch wieder zum Hörbuch greifen.

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